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© 2018 Magazin der Gesundheit

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ERNÄHRUNG

4 alte Gemüsesorten, die in unsere Küche gehören

Themenartikel - 22. April 2017

Junges Gemüse? Eben nicht! Viele traditionelle Gemüsesorten sehen nicht nur schön aus, sondern hängen junge Züchtungen auch locker beim Gehalt der Vitamine und Nährstoffe ab.

Unsere Großmütter kennen sie noch gut. Inzwischen sind Pastinaken, Portulak und Co. jedoch bei vielen von uns in Vergessenheit geraten. Dabei sind die alten Gemüsesorten nicht nur ökologisch unschlagbar. Da sie sich schon über einen langen Zeitraum an ihre Umgebung anpassen konnten, brauchen sie keinen künstlichen Dünger und sind weniger anfällig für Krankheiten und Schäden durch Frost oder Schädlinge. 

Pastinake


Die weißen Knollen erinnern geschmacklich an Karotten und Sellerie. Sie riechen aber intensiver und erinnern dabei leicht an Fenchel. Der Nährstoffgehalt der Pastinake ist hoch: Das Gewächs enthält viermal mehr Vitamin C als eine Karotte. Man kann aus ihnen Püree machen oder sie cremig in Suppen einsetzen. 

Portulak


Milder salziger, leicht nussiger Geschmack, dazu viele Vitamine und Nährstoffe – Portulak ist eine ideale Ergänzung in jedem Salat. Portulak enthält ähnlich viel Vitamin C und Omega-3-Fettsäuren wie Rucola und Spinat. Spurenelemente wie Zink, Eisen und Kalium in Kombination mit wenig Kalorien und einem geringen Fettanteil machen Portulak außerdem zu einem idealen Diät-Lebensmittel. Er schmeckt etwa wie Spinat und wird zudem als Gewürz in Salaten, Suppen und Soßen eingesetzt.

Mangold


Mangold, auch Krautstiel genannt, ist zwar eng mit der Zuckerrübe verwandt, essbar sind beim Mangold jedoch nur die großen grünen Blätter. Mangold enthält nicht nur große Mengen an Magnesium, Eisen und Protein, sondern ist auch ein idealer Vitamin K-Lieferant

Steckrübe


Die Steckrübe, auch Butterrübe genannt, hat bis heute ihren Ruf als Nahrungsreserve aus Nachkriegszeiten nicht verloren. Schließlich ist sie nicht nur sehr vitaminreich (vor allem Vitamin B1, B2, C), sondern kann durch ihren neutralen Geschmack zu verschiedensten Speisen von Marmelade, Suppen, Aufläufen und Kuchen, bis hin zum berühmten Muckefuck, dem Kaffee-Ersatz unserer Großmütter verarbeitet werden. Auch wenn Steckrüben heutzutage nicht mehr zu Kaffee verarbeitet werden, sind sie immer noch eine vielseitig anwendbare Nahrungsergänzung.