RELAXING

3 Übungen für mehr Entspannung

Themenartikel - 24. Mai 2017
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Entspannung und Ruhe sind für viele Menschen heute Worte, die sie nur vom Hörensagen kennen. Ständige Anspannung, Stress, Leistungsdruck und Zeitdruck sind für viele keine außergewöhnlichen Belastungszustände, sondern Normalität. Daher zeigen wir dir heute fünf Entspannungsübungen, die dabei helfen können, besser runterzukommen und der Seele etwas Gutes zu tun.

 

Erste Übung: Die Blitz-Entspannung


Spanne alle Muskeln Deines Körpers maximal an und halte die Luft an.  Achte wirklich darauf, dass Du die Muskeln hart anspannst und nicht nur ein bisschen. Zähle innerlich bis fünf und löse mit einem kräftigen Atemstoß alle Anspannungen in Deinem Körper. Wiederhole das Ganze ca. 6-7 Mal. Du wirst merken, wie sich Dein Körper danach lockerer und schwerer anfühlt und Du leichter in einen Entspannungsmodus kommst. Diese Übung ist vielen Leuten sicherlich bekannt, da dies nichts anderes ist, als eine progressive Muskelentspannung.

Zweite Übung : Der Nacken-Wärmer


Nach einer langen Autofahrt oder einem stressigen Arbeitstag ist man oft verspannt und der Kopf ist schwer. Naturgemäß verspannt sich beim Menschen als Erstes der Nackenbereich. Eine echte kleine Wunderwirkung kann hier folgende Entspannungsmethode haben: Mach Dir eine Wärmflasche, lege sie Dir in den Nacken und lege Dich damit auf die Couch. Gib Dir dabei 15 Minuten Auszeit. Kein Handy, kein Fernseher, kein Radio (höchstens leichte angenehme Musik, die Du liebst). Am besten aber ist wirklich absolute Ruhe. Zur Not steck Dir noch Ohropax in Deine Ohren, um Stille herzustellen. 

Dritte Übung: Der Puls-Messer


Unser Puls ist ein guter „Gradmesser“ für unseren Entspannungszustand. Sind wir aufgeregt oder nervös, steigt auch unser Puls. Fühlen wir uns wohl und sind vollkommen entspannt, ist auch unser Puls entsprechend niedrig. Bei dieser Entspannungsübung geht es darum, dass Du Deinen Puls wahrnimmst und ihn damit beeinflusst.

So läuft die Übung ab:
– Lege oder sitze Dich hin (diese Übung funktioniert auch klasse im Büro während einer kurzen Auszeit). Achte darauf, dass Du jetzt für ein paar Minuten nicht gestört wirst.
–  Konzentriere Dich jetzt ganz auf Deinen Körper und lege Deine Hände so zusammen, dass sich die Fingerspitzen berühren. Also Daumen auf Daumen, Zeigefinger auf Zeigefinger etc.
– Drücke dann die Fingerspitzen leicht zusammen, so dass Du schließlich Deinen Puls in den Fingern spüren kannst. Atme dabei gleichmäßig und ruhig und achte auch darauf, dass Du tief in den Bauch atmest und nicht in den Brustkorb.
– Atme langsam aus. Zähle dabei beim Ausatmen von 1 bis 10.